2 days ago

ProRipper

Happy Birthday, „Kataklysmus“! Mein Debütalbum wird heute schon sechs Jahre alt. Die Produktion und Veröffentlichung der Platte war damals ein harter Kampf und absolutes Neuland für unser kleines Team, von den Rückschlägen und der alten 13 Musik-Geschichte ganz zu schweigen. Ein riesen Dankeschön geht raus an CrAzy, der das Ding damals gemixt hat, Dj BloxX Official, Beatjunkie Rato, SluttyBeats, Prototune, FlaverBeatz, Mr. LJ Beats, Daniel Baseline und Divix für die Beats und Crystal F, Jim Carrol, JanniX & VITALITY für die Featureparts. Außerdem natürlich an Bott-X Pictures für die Videos zu „Director‘s Cut / Nachtschicht“ und „Purgatoriumswellen“! Heute sind wir um einiges klüger und können bereits auf eine echte Historie zurückblicken. Am 31. Oktober kommt mein viertes Soloalbum „In Verbis Diabolus“! ... See MoreSee Less

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3 days ago

ProRipper

Ich präsentiere: Video-Single Nr. 4 zu meinem in 19 Tagen erscheinenden Album "In Verbis Diabolus", das Ihr auf suizidalmusik.de vorbestellen könnt! Quasi als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für mein Debütalbum "Kataklysmus", das morgen sechs Jahre alt wird. Ich wünsche gute Unterhaltung! ... See MoreSee Less

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5 days ago

ProRipper

Der Ripper gegen die Streamingdienste – eine wahre Geschichte.

Nach einem rund fünfwöchigen und relativ einseitig verlaufenem Verfahren zwecks Veröffentlichung meines neuen Albums „In Verbis Diabolus“ auf den gängigen Streamingportalen darf ich an dieser Stelle erst einmal eine kleine Entwarnung aussprechen: Eure Streaminggier wird pünktlich zu Halloween gestillt, was allerdings einzig meinem Hang zu minutiös durchdachten Timings und dem stetigen Einplanen einer mehr als ausreichenden Pufferzeit geschuldet ist.

Was war passiert?

Als ich meinem Digital-Vertrieb das Album zum ersten Mal vorlegte, dachte ich eigentlich nicht, dass es Probleme geben könnte. „Nekrolog“ und „Apéritif / Vernissage“ wurden schließlich auch relativ zügig durchgewunken. Aber nein: Das für mich seit Jahren wichtigste Werk wurde nach einer einwöchigen Prüfphase tatsächlich abgelehnt. Und es sollte nicht das einzige Mal sein. Gehen wir Grund für Grund durch. Habt Ihr Bock?

Grund Nr. 1: Mein Cover hatte Sondertext. „Instrumentiert von SIEKER“ prangt da unter dem Titel. Weil der talentierte SIEKER die Platte nun einmal instrumentiert hat. Aber das möchten die Online-Stores nicht honorieren, Produzenten-Credits gehören nicht aufs Cover. Zum Glück ist SIEKER bodenständig genug, um sagen zu können: „Ist egal, hau trotzdem raus“. Also entfernte ich die Creditline für ihn, obwohl er – genau wie ich – beinahe ein Jahr mühevolle Arbeit in jedes der Instrumentals gesteckt hat und dafür in den Online-Stores nun nicht einmal erwähnt wird. Eine unter diesen Umständen meiner Meinung nach völlig gehaltlose Forderung, aber viel ausrichten kann man als kleiner Untergrundkünstler ja nicht.

Grund Nr. 2: Nach einer weiteren einwöchigen Prüfphase kam die nächste Beanstandung – wieder am Cover. In diesem Korrekturlauf musste das Suizidalmusik-Logo – also mein eigenes Logo – weichen. Publisher, so verriet man mir, dürften auf dem Cover genannt werden, aber Logos nicht abgebildet. Ein Warnhinweis für „Expliziten Content“ könne ich aber einarbeiten, wenn ich wollte. Wollte ich nicht. Ich liebe das Cover von „In Verbis Diabolus“ und wollte es nicht noch mehr verunstalten, als sowieso schon geschehen. Aber gut: Ich beugte mich der digitalen Übermacht und entfernte mein eigenes Logo, so sehr es auch schmerzte. Nicht nachvollziehbar war diese Beanstandung für mich vor allem deshalb, weil meine anderen bereits veröffentlichten Releases ebenfalls das Suizidalmusik-Logo beinhalten und es hier nie zu Problemen kam.

Grund Nr. 3: Es vergingen wieder einige Tage – immerhin keine ganze Woche, aber dennoch ein in Werktagen bis zum Releasedate gerechnet beachtlicher Zeitraum. Und erneut wurde das Cover beanstandet. „Suizidalmusik präsentiert“ steht oben drüber, darf es aber nicht. Nur Künstler- und Albumname dürfen auf dem Cover sichtbar sein. Zwar hieß es eine Woche zuvor noch, ich dürfe auch den Publisher nennen, aber das hatte sich mit dem Wechsel des zuständigen Sachbearbeiters vermutlich erledigt. Da war so ungefähr der Punkt erreicht, an dem mir das auch egal war. Hauptsache, die Musik stimmt, Hauptsache, das Album geht pünktlich zum Releasedate online – jetzt nur nicht das Ziel aus den Augen verlieren.

Grund Nr. 4: Was mir in der nächsten Prüfphase ins Auge stach, war die Ländereinteilung. Mein Album ist deutschsprachig, also sollte es auch unter deutschsprachigen Releases gelistet sein. Allerdings wurde ich aufgrund des Namens „In Verbis Diabolus“ plötzlich in die Latein-Sparte geschoben. Ich schrieb dem Support und erklärte, dass das Album trotz des ungewöhnlichen Titels (der übrigens nicht einmal korrektes Latein, sondern neologistischer Latein-Deutsch-Mischmasch ist) deutschsprachig sei und fragte zusätzlich einfach mal ins Blaue hinein, weshalb ich mein Artwork über drei lange Wochen so sehr verstümmeln musste, obwohl es außer der Produzenten-Creditline dieselben Merkmale wie die Artworks vorangegangener Veröffentlichungen von mir hat. Eine Antwort erhielt ich nie – ich wurde zwar wieder in die Deutschland-Kategorie aufgenommen (immerhin!), aber alles, was ich bekam, war eine Mail, in der stand: „Dein Problem wurde als gelöst markiert“. Zwei Stunden später folgte eine Mail mit der Bitte um Feedback, wie zufrieden ich denn mit dem Support sei – ich solle mir doch bitte diese Zeit nehmen. Das war einer dieser seltenen Momente, in denen meine soziopathische Scheißegal-Haltung beinahe schon Wut wich. Aber besser mal kein Öl ins Feuer gießen – die Zeit zum Schreiben einer Mail hatte ich natürlich ebenso wenig wie der Support.

Grund Nr. 5: Es vergingen wieder ein paar Tage, bis ich erneut die Meldung erhielt, dass mein Release in der jetzigen Form nicht veröffentlicht werden könne. Der Grund dieses Mal war wirklich bizarr: Die Tracks 12 und 13 seien zu lange ausgefadet. Ich solle die Stille am Ende der entsprechenden Tracks doch bitte auf zwei Sekunden kürzen. Track 13 wurde beispielsweise mit einer Länge von 4:40 Minuten abgewiesen, mit 4:38 Minuten aber zugelassen – keine Ahnung, wer sich daran stört und warum. Von einer Laufzeitstreckung hab' ich ja keine Mehreinnahmen, so lange ich kein 5-Minuten-YouTube-Video auf 10 Minuten aufbausche. Da es sich in diesem Fall einfach nur um Stille handelte, die ich auch nicht als maßgeblich erachtete, war mir das auf der einen Seite egal, auf der anderen Seite hinterließ diese Anmerkung den faden Beigeschmack, dass nun auch an meiner Musik selbst herumgepfuscht wird. Die Stille hätte ebenso gut ein Stilmittel sein können, das ich ab und an bei zu harten Übergängen auf einem Album gerne verwende – wenn auf einen aggressiven Song zum Beispiel ein ruhigerer folgt. Glücklicherweise enthält „In Verbis Diabolus“ gar keinen ruhigeren Song (zumindest nicht inhaltlich). Aber jetzt weiß ich: Sollte ich mal wieder ein etwas dezenteres Musikstück in der Pipeline haben, darf ich nicht zu viele Fade-Out-Akzente setzen.

Heute Morgen bekam ich nun endlich die Benachrichtigung, dass „In Verbis Diabolus“ akzeptiert und an alle Online-Stores gesendet wurde. Eine pünktliche Veröffentlichung am 31.10.2019 ist damit sehr wahrscheinlich, da dieser Vorgang im Schnitt vier bis fünf Werktage in Anspruch nimmt, garantieren möchte ich trotzdem für nichts. Falls sich daran etwas ändern sollte, lasse ich es Euch wissen.

Wenn Ihr tatsächlich bis zu diesem Punkt gelesen habt und auf eine Pointe wartet, muss ich Euch enttäuschen: Es gibt keine. Dieser Text dient nur als kleiner Einblick in die finale Produktionsphase meines Albums und soll veranschaulichen, mit welchem Mist man sich im digitalen Zeitalter herumärgern muss. Denn die CD kam völlig ohne Kürzungen aus – sie erscheint mit dem originalen, nicht verstümmelten Cover, in der originalen Spielzeit und bestand bereits die erste Prüfung des Presswerks. In die Trivia-Liste aufzunehmen ist vielleicht noch die Tatsache, dass ich sowohl das Presswerk als auch den digitalen Vertrieb am selben Tag beauftragt habe und die CDs bereits vor fast zwei Wochen bei mir angekommen sind – und verdammt gut aussehen. Das kann ich von der Streaming-Edition leider nicht mehr behaupten.

Ripper out.
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6 days ago

ProRipper

„... und was Menschen angeht, ist mir eh der Singular lieber.“ Dennoch erwarte ich in 22 Tagen Euren Zuspruch und Beifallsbekundungen, wenn Ihr meine neue CD in den Händen haltet! ... oder streamt. Ja. Zu dem Streitpunkt gibt’s in Kürze auch noch was zum ... streamen. ... See MoreSee Less

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2 weeks ago

ProRipper

An dieser Stelle findet anlässlich des heutigen Feiertags in einer halben Stunde die Videopremiere zu meiner "Choreografie zu Volk", inspired by Suspiria und instrumentiert von SIEKER, statt. Nach "Arthousefilm" und "Persona non grata" der dritte Track aus meinem neuen Album "In Verbis Diabolus", den Ihr vorab in voller Länge bekommt. Am 31.10. folgt das Album! ... See MoreSee Less

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